Gothaisches Genealogisches Taschenbuch
Die Gothaischen Genealogischen Taschenbücher des Adels sind das bekannteste und bedeutendste Adelsreihenwerk. Die ersten Bände erschienen im 18. Jahrhundert. In der späteren Kurzbezeichnung wurden sie nur „Die Gothas“ genannt, weil sie von Perthes Verlag in Gotha herausgegeben wurden. Sie bilden die Genealogien der Adelsfamilien ab. Jede Familie ist gehalten, Ihre Familiengenealogie mindestens im Generationsabstand zu veröffentlichen.
Der Druck dieser Taschenbücher in Gotha wurde 1944 eingestellt. 1945 begannen Herr v. Ehrenkroog und Herr v. Flotow mit der Sammlung der Daten der vertriebenen Adelsfamilien. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das heutige Deutsche Adelsarchiv in Marburg und das Deutsche Adelsblatt. Herr v. Ehrenkroog plante die Fortsetzung des "Gotha" und konnte Herrn Kretschmer mit dessen Starke-Verlag für diese Zusammenarbeit gewinnen. Da der Titel "Gotha" damals nicht zur Verfügung stand, wurde das Reihenwerk "Genealogisches Hasndbuch des Adels" (GHdA) genannt. Es ist seit 1951 bis heute mit 151 Bänden als Fürstliche, Gräfliche, Freiherrliche und adlige Häuser und mit den Bänden des Adelslexikons erschienen. Das Adelslexikon ist in diesem Jahr mit dem 18. Band, einem Registerband, abgeschlossen worden.
Zur Absicherung der Zukunft des Adelsarchivs und des Genealogischen Reihenwerkes sollte ab Jahresmitte 2011 das Reihenwerk wieder unter dem bekannten Namen "Gotha" im eigenen Verlag "Verlag Deutsches Adelsarchiv GmbH" erscheinen. Da eine Absprache scheiterte und der Starke-Verlag eine Feststellungsklage erhob, wird das GHdA bis auf weiteres in Starke-Verlag gedruckt und von diesem vertrieben. Herausgeber ist weiterhin das Deutsche Adelsarchiv.
Wir empfehlen die Fortsetzung des Abonnements des GHdA im Starke-Verlag.
Auskunft gibt auch die Geschäftsstelle, Tel.: 02241 - 33 89 12, Mail: buero@vdda.de

